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Thursday, September 1, 2016

Terrorists on my attic
Terroristen auf meinem Dachboden
Siebenschläfer - Edible dormouse
Sie sind wirklich niedlich und süss, Doch seit Jahren ärgere ich mich nun mit diesen Plagegeistern auf meinem Dachboden und in meiner Garage herum. Vor 2 Jahren habe ich 8 von ihnen nacheinander in einer Woche mit einer Lebendfalle gefangen und ca. 5 km weit evakuiert. Dann war zumindest über den Winter Ruhe und im letzten Jahr war es halbwegs erträglich. Mittlerweile habe ich erfahren, dass diese kleinen Nager aus bis zu 25 km wieder zurück finden. So scheint es wirklich zu sein. Das Nahrungsangebot bzw. ihr Menüplan in unmittelbarer Nähe meines Hauses am Waldrand ist leider auch optimal für diese kleinen "Haustyrannen", zahlreiche Rotbuchen und eine riesige alte Eiche. Heuer scheinen sie sich wieder explosionsartig vermehrt zu haben. Rund ums Haus hört man die ganze Nacht ihre Laute, die wie dumpfe Schreie, Gequietsche, gelegentliches Pfauchen oder Niesen, je nach Gemütszustand, klingen. Und so zwischen 4 und 5:00 h in der Früh sind sie wieder verlässlich am Dachboden. Dort wird dann herumgenagt oder gar Abfangen gespielt. Der Lärm, den diese kleinen Nager erzeugen ist unglaublich. Man könnte meinen, da ist eine Horde Marder oder Katzen am Dachboden.
Dieses Foto habe ich heute Abend in der Garage Garage gemacht. Die Qualität ist leider nicht besonders, weil der Kamerablitz und der Autofokus in 3 m Entfernung im Stockfinsteren nicht mehr ermöglichen. Und wenn ich das Neonlicht einschalte sind sie in Sekundenschnelle in Deckung verschwunden. Nur die LED-Stirnlampe hat diesen einen offensichtlich fixiert. In der Garage wimmelt es seit heute nach 2 Jahren plötzlich nur so, alle Altersgruppen, vom "Mini" und Halbwüchsigen bis zu den erwachsenen Siebenschläfern. Offensichtlich hat mein verzweifeltes Vertreibungsmittel am Dach gewirkt und sie haben sich über die Elektroschächte zwei Etagen tiefer in die Garage zurückgezogen. Dort war eigentlich seit 2 Jahren Ruhe. Wenn diese kleinen Bilche nicht alles annagen würden, könnte man sie ja tolerieren. Doch leider verschmähen sie keinen Karton, ja nicht mal Styropor-Isolierung. Der Kampf geht also weiter .  ;-))


1 comment :

Anonymous said...

Vor Jahren war es bei uns ähnlich, weil sie auf einem eher flachen Eternit-Dach jede Nacht Fangen gespielt haben. Sie sind dann wieder verschwunden, bevor ich eine von einem Jäger empfohlene Methode ausprobieren konnte. Er empfahl, eine Plastik-Regentonne aufzustellen und ein paar abgelegene Äpfel hineinzugeben. Diese seien für die Tiere unwiderstehlich. An der glatten Wand scheitern sie jedoch beim Flüchten. Er erwähnte aber nicht, dass ich sie dann min. 25 km weit absiedeln hätte müssen.

LG
Günter